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DFB-Frauen vor der Hitzeschlacht gegen Schweden.

Heute um 18:30 startet das WM-Viertelfinale gegen Schweden und es wird eine Hitzeschlacht werden.

Zum Anpfiff im Roazhon Park in Rennes werden 35 Grad erwartet, eine Partie mit körperlich hohen Anforderungen für beide Teams. Das Duell Deutschland gegen Schweden ist der Klassiker bei großen Fußball-Ereignissen, bei denen statistisch gesehen immer das deutsche Team gewinnt, aber heute ab 18.30 Uhr ist nichts älter als die Statistik von gestern.

Während der Partie wird es in unregelmässigen Abständen Trinkpausen geben, dass die Fußballerinen genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. DFB-Coach Martina Voss-Tecklenburg sieht die Temperaturen eher gelassen, "Wir haben das so wenig wie möglich thematisiert. Damit würde man den Spielerinnen vielleicht zu viele Alibis geben. Die Schwedinnen müssen ja auch spielen und haben dieselben Bedingungen".

Die DFB-Frauen fühlen sich bestens auf die Temperaturen vorbereitet, "Die Spielerinnen müssen viel trinken und auch die Ernährung wird entsprechend angepasst", sagte die Bundestrainerin.

Durch den Sieg der US-Frauen genügt beiden Teams der Halbfinal-Einzug um das Ticket für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio zu lösen.

Dzsenifer Marozsan als Option für die Startelf?

Marozsan hat sich von ihrer Verletzung erholt, aber ob sie eine Option für die Startelf ist, ließ Voss-Tecklenburg offen, allerdings wisse sie es bereits. "Sie wird im Kader sein", sagte die Trainerin, "Dzsenifer wird spielen können, ob von Beginn an oder im Laufe des Spiels. Wir freuen uns, dass sie wieder eine Alternative ist. Aber wir wollen natürlich auch dem Gegner nicht zu viel verraten."

Bei den Schwedinen ist der Respekt vor Marozsan riesengroß, sie hatte in den vergangenen Partien zwischen Deutschland und Schweden oft die entscheidenden Treffer erzielt. "Sie ist eine unglaublich geschickte Spielerin, die aber nicht so viel gespielt hat bei der WM. Ob das ein Vorteil oder Nachteil ist, weiß ich nicht", stellte Schwedens Mittelfeldspielerin Kosovare Asllani fest. Caroline Seger weiß, dass die Kopfballstarke Alexandra Popp vorne besonders gefährlich ist, wenn Dzsenifer Marozsan Standards tritt: "Sie hat einen Fuß, der ziemlich einmalig ist."

Mit Respekt vor Popp.

Fridolina Rolfö (FC Bayern München) ließ durchblicken, wie die Schwedinen es gegen Marozsan angehen wollen, "Ich denke, dass wir hart gegen sie spielen werden. Die Hoffnung ist ja vielleicht, dass sie ein wenig Schmerzen hat."

Die DFB-Frauen sind voll fokussiert und wissen, was die Stunde geschlagen hat. Torhüterin Almuth Schult sagte, "Ich denke nur an den Sieg. Dafür sind wir hier".

Die Nationaltrainerin Voss-Tecklenburg wirkte auf der PK voll konzentriert und entschlossen, setzt volles Vertrauen in ihr Team, "Wir werden alles reinwerfen. Uns erwartet nicht nur wegen der Temperaturen, sondern generell ein heißes Spiel."

Das Spiel wird im Free-TV in der ARD gezeigt, die Livedaten findest Du auf fansocca.com.

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